Andreß, Hans-Jürgen / Heien, Thorsten / Hofäcker, Dirk

Wozu brauchen wir noch den Sozialstaat?

Der deutsche Sozialstaat im Urteil seiner Bürger.

Westdeutscher Verlag 2001 - 206 S.. - Br. - 14,5 x 20,5 cm.
ISBN: 3-531-13660-7
Preis: 46,00 DM

Kurzbeschreibung:

Wozu brauchen wir noch den Sozialstaat? - Gegenstand dieser Untersuchung sind die Einstellungen der Bürger gegenüber dem deutschen Wohlfahrtsstaat. Für welche Bereiche soll er nach ihrer Ansicht verantwortlich sein, sollen mehr oder weniger Ressourcen investiert werden, ist eine entsprechende Finanzierungsbereitschaft gegeben, wie werden die relevanten Institutionen, Programme und Akteure wahrgenommen, und wie wird schließlich der Grad der Zielerreichung beurteilt? Die Ergebnisse zeigen, daß der Wohlfahrtsstaat in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung über eine ausgesprochen hohe Zustimmung verfügt. Auf der Basis der analysierten Umfragedaten kann von einer Akzeptanzkrise also keine Rede sein. Allerdings existieren erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen sozialen Gruppen. Sie sind im wesentlichen auf unterschiedliche sozio-ökonomische Interessen und Sozialisationserfahrungen zurückzuführen. Mit anderen Worten: Das Potential der Unterstützer des Wohlfahrtsstaates ist groß, aber sozialstrukturell überaus heterogen. Die sich daraus ergebenden Konfliktlinien werden zukünftige politische Auseinandersetzungen um den deutschen Wohlfahrtsstaat beinflussen.

Inhaltsverzeichnis (Kurzfassung)

1 Der Sozialstaat in der Krise
2 Konzeptualisierung wohlfahrtsstaatlicher Einstellungen
3 Erklärung wohlfahrtsstaatlicher Einstellungen
4 Daten und Methoden
5 Wie beurteilen die Bürger den bundesdeutschen Wohlfahrtsstaat?
6 Wie lassen sich die Einstellungen der Bürger zum bundesdeutschen Wohlfahrtsstaat erklären?
7 Zerfällt der wohlfahrtsstaatliche Konsens?
Anhang.
A.1 Indikatoren wohlfahrtsstaatlicher Einstellungen
A.2 Statistische Verfahren
A.3 Verwendete Meß- und Strukturmodelle
Literatur


© Hans-Jürgen Andreß 9. Juli 2001